Das Forum

Di, 31.05.2011

Frankfurter Dialoge

2. Frankfurter Dialoge

Die bereits 2. Veranstaltung der Reihe „Frankfurter Dialoge“, tagte am Dienstag, 10.05.2011, in der umfangreich neugestalteten jugend-kultur-kirche sankt peter in der Neustadt – es hätte keinen besseren Raum dafür geben können.

Das Thema:

Neustadt Frankfurt – ein neues Quartier

Ardi Goldmann, Frankfurter Immobilienentwickler und Geschäftsführer von Benjamin Goldman Nachlass, präsentierte seine Visionen und Vorhaben, die Neustadt in ein Trend-Viertel zu verwandeln.

Außergewöhnliche Bars, Cafés, Clubs, Ateliers, Restaurants, Galerien, Läden und Wohnraum – das Potential für einen In-Bezirk ist in der Neustadt bereits vorhanden. Goldmans „Produkt“ MA* (=japanisch für Raum, Zwischenraum, Platz), soll der Grundstein dafür sein: der Umbau der alten Diamantenbörse in ein außergewöhnliches, modernes Wohn- und Geschäftshaus.

Durch seine Reisen in die Metropolen der Welt, weiß er, was Frankfurt fehlt: Kreativität, Avantgarde, ein aktueller Pulsschlag. Wie bereits im Ostend realisiert, will er nun auch die Frankfurter Neustadt neu und vor allem auch vielfältig strukturieren. Neben dem Bankenviertel soll eine bunte, lebendige Wohlfühl-Oase entstehen, fernab vom Mainstream, in der man anders fühlt, anders denkt, anders lebt und anders wohnt.

Goldman, hier geboren und noch immer in Frankfurt lebend, weil er es will, will seiner Stadt nun wieder Leben einhauchen und den Wohlfühl-Faktor steigern. Das bedeutet nicht nur die Aktualisierung des Wohnens, sondern, für Goldman als bekennenden Shopper, auch des Einkaufens. Man huscht nicht mehr von Shop zu Shop – „Concept-Store“ heißt das neue Einkaufen.

Auf den ersten drei Etagen des Gebäudekomplexes sollen Geschäfte, die man aus den Style-Metropolen London, New York und Berlin kennt, Fashion- und Designliebhaber anlocken und zum Mittelpunkt des innerstädtischen Quartiers werden. Das Sortiment ist hier vielschichtig, ungewöhnlich und hochwertig. Das Shoppen soll zu Erlebnis werden. Auch hier spielt das „Wohlfühlen“ wieder eine wichtige Rolle, es ist zentraler, zeitgenössischer Gedanke.

Ist dies erst einmal umgesetzt, entsteht hier etwas neues und Außergewöhnliches, dann kommen auch die Künstler, Designer, die Kreativen und Meinungsbildner, die den Stadtteil lebendig machen, weiterentwickeln und zum Trendquartier küren.

Im Anschluss an Goldmans Visionen hatte das Publikum in einer von Herrn Prof. Jürg W. Leipziger moderierten Runde die Möglichkeit, Fragen zu stellen, zu kommentieren und zu diskutieren. Es entwickelte sich eine sehr lebhafte Debatte.

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